Agile Java-Entwicklung in der Praxis
Zur Zeit lese ich ja das Buch “Agile Java-Entwicklung in der Praxis” von Michael Hüttermann aus dem Hause O´Reilly und besonders gut hat mir bisher dieser Satz gefallen:
“Agil bedeutet auch, davon auszugehen, dass immer Veränderungen stattfinden. Je länger sich die Fertigstellung eines Projekts ohne Beteiligung des Kunden hinzieht, desto wahrscheinlicher wird es, dass das Ergebnis komplett danebengeht. Wir müssen unsere Vorgehensweise ständig an das anpassen, was der Kunde will. Oft weiß er ja erst, was er wirklich will, wenn er einen Teil der vorgeschlagenen Lösung gesehen hat.”
Dazu habe ich noch folgende Ergänzung zu machen: Der Kunde weiß häufig auch erst, was er NICHT will, wenn er einen Teil der vorgeschlagenen Lösung gesehen hat. Und das ist aus Kundensicht auch vollkommen in Ordnung so. Das Projektteam sollte aber auf diese Veränderungen eingehen können und das ist eben durch ein agiles Vorgehen sehr viel besser umzusetzen.
Ich bin gespannt auf die restlichen 390 Seiten.:-)
-Felix
Die 14 häufigsten Projektfehler vermeiden
Die Computerwoche hat einen Artikel veröffentlicht, der die 14 häufigsten Projektfehler beschreibt. Wie ich finde, eine sehr gute Auswahl und jeder Punkt ist es wert, beachtet zu werden. Besonders zustimmen möchte ich denPunkten:
- Punkt 3: Keine standardisierten Prozesse. Es mangelt an standardisierten Umsetzungsprozessen. Keine einheitliche Dokumentation. Unregelmäßige Projektbesprechungen.
- Punkt 4: Zuviele Prozesse verderben die IT. Ich bin ein großer Fan von kleinen Teilerfolgen, weshalb ich auch so großes Interesse an agiler Softwarentwicklung gefunden habe. Lieber weniger Anforderungen umsetzen, dafür aber richtig.
- Punkt 11: Projekt abgeschlossen, aber niemanden interessiert es. Das ist für alle Beteiligten frustrierend. Dabei lässt es sich leicht verhindern, wenn sich alle Beteiligten in das Projekt miteinbringen können.
Hier geht es zum Artikel.
-Felix
David Heinemeier Hansson über Profitabiliät und Effektivität
David Heinemeier Hansson, Erfinder des Ruby on Rails-Frameworks und Partner von 37Signals hat kürzlich einen Vortrag gehalten über seine Erfahrungen bei der Gründung eines Startups und dabei auf einige interessante Punkte hingewiesen, die nicht nur für Unternehmensgründer gelten, sondern quasi für jeden, der seine Ziele erreichen will:
- Produkte haben einen Preis, will man mit Ihnen Geld verdienen
- Wer immer nur nach dem großen Geld schielt, verstellt sich den Blick. Auch mit kleinen, aber stetigen Umsätzen lässt sich Geld verdienen
- Eine begrenzte Menge an Zeit erhöht die Produktivität
Insgesamt sehr sehenswert.
Das Video zum Vortrag findet man hier.
-Felix